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Rezept: Fufu mit Light Soup

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Um euch einen ersten Einblick in die ghanaische Küche zu geben, teilen wir mit euch das Rezept für Fufu mit Lightsoup, so wie wir es von unserer Köchin Irene gelernt haben.
Fufu ist das Gericht in Ghana und hat nicht zu Unrecht den Ruf als Nationalgericht. Auch wenn wir einen Ghanaer getroffen haben, der es nicht gerne mag, sehen es die meisten wohl eher wir unser Mentor. Er könnte Fufu morgens, mittags, abends essen – wäre die Zubereitung nur nicht so ein Aufwand… Das Zerstampfen der Wurzeln oder Kochbananen erfordert nicht nur Geschick und Rhythmusgefühl, sondern vor allem sehr viel Kraft. Es bedarf einer hölzernen Schüssel in Form eines großen Mörsers und zwei je 1,5m lange Holz-Stößel. Zu zweit stellt man sich an den Mörser und nach und nach wird durch ausgiebiges Stampfen aus den Stücken eine gleichmäßige Masse. Ob es am Ende eher Kloß, Ball oder Brei ist, lässt sich streiten. Fest steht: Es schmeckt! Vielleicht nicht beim allerersten Mal, aber inzwischen gehört es bei allen von u…

Challenges im Februar und März

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Der Februar und März waren für uns voller Herausforderungen. Wer nun an Kulturschock, Heimweh oder Konflikte denkt, liegt falsch. Uns geht es bestens, doch haben wir uns selbst einige Challenges gestellt. No Rubber - ChallengeUnserem Eindruck nach ist der Verbrauch von Plastiktüten in Ghana enorm hoch und das Bewusstsein für Müll ein ganz anderes als in Deutschland. Daher lautete unserer Vorsatz für den Februar: Wir verzichten unterwegs und beim Einkaufen auf jegliche Plastiktüte!

In diese dünnen, schwarzen Plastiktüten wird hier nämlich so gut wie alles verpackt. Ganz egal, ob ich ein paar Tomaten, Spülmittel oder ein Notizbuch kaufe, wird mir eine Plastiktüte angeboten. Es gehört zum Service auf dem Markt dazu und gilt als Selbstverständlichkeit. Wir haben es schon erlebt, dass die Verkäuferin extra zum Haus gelaufen ist, weil die Tüten am Stand aufgebraucht waren. Zusätzlich hat es auch einen traditionellen Hintergrund. Es existiert der Glaube, das sichtbares Essen ohne die schwarze …

Fünf Wochen quer durch Ghana

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Es ist still auf dem Blog geworden, doch das heißt nicht, dass nichts passiert ist. Im Gegenteil: Aus dem vergangenen Monat gibt es so Einiges zu erzählen… Ein Blick auf die Karte verrät es bereits. Wir sind sehr viel gereist -von Nord nach Süd, von Ost nach West, also Schritt für Schritt…


1. Etappe – Accra (22.-24.12.2018)

Die Schulferien lagen vor uns und mit großer Vorfreude, einer gehörigen Portion Entdeckerdrang und noch etwas verschlafen starteten wir morgens um 4:00 Uhr auf unsere große Reise. Nach einer Reifenpanne, die schnell behoben war und uns eine Frühstückspause mit Avocado und Weihnachtsliedersingen mit unserem Mentor beschert hat, sind wir wohl behalten in Accra angekommen. Dort haben wir zwei Nächte bei einem befreundeten Ehepaar verbracht und unsere Mitfreiwilligen Fredde und Madita wiedergesehen, mit denen wir viele Geschichten der ersten Monate austauschen und die ersten Unterschiede zwischen Nord und Süd entdecken konnten. Ähnlich wie bei unserem ersten Wochenende i…

Blunya na mi!

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Die Sonne brät und wir liegen gerade bei über 30 Grad am Strand. Wir blicken auf die Wellen, die mit unglaublicher Kraft vom Atlantik heranrollen...

Vor drei Tagen sind wir auf unsere große Reise in den Weihnachtsferien gestartet und nach zwei Tagen in Accra sind wir nun gut in Cape Coast angekommen.

Wir wünschen von Herzen FROHE WEIHNACHTEN! Unter Palmen am Strand kommt nicht so wirklich Weihnachtsstimmung auf, aber wir haben trotzdem schön gefeiert...

In den nöchsten Tagen und Wochen reisen wir weiter an der Küste entlang und dann hinauf in den Norden, wovon wir danach ausführlich berichten werden. Daher wünschen wir nun schon einen guten  Rutsch und alles Gute für 2019!

Fyeye na mi!

Schulalltag in Nsuta - Unterricht mit Huhn und Kokosnuss

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Anfang des Jahres haben wir noch selbst die Schulbank gedrückt und uns auf unser Abitur vorbereitet. Englisch und Mathe stehen bei uns inzwischen wieder auf der Tagesordnung – mit dem Unterschied, dass wir nun lehren statt lernen. Als Teil des Kollegiums haben wir uns in den letzten zweieinhalb Monaten in den Schulalltag eingefunden, der einige Eigenarten und Überraschungen für uns bereithielt. Von diesen und unserem Arbeitsalltag in Nsuta möchten wir nun berichten…
6:30 Uhr – Frühstückszeit. Eine Uhrzeit, die uns in Deutschland gewiss schwerer gefallen ist, denn wegen des frühen Einbruchs der Dunkelheit gegen 18:00 verschiebt sich hier der gesamte Tagesablauf nach vorne. Wer früh ins Bett geht, kann auch früh aufstehen ;) Und so starten wir alle gemeinsam beim Frühstück in den Tag, bevor wir (Eva und Lea) gegen 7:00 Uhr unsere Taschen schnappen und das Haus verlassen. Zu Fuß machen wir uns auf den ca. 15-minütigen Schulweg, der uns mitten durch Nsuta führt. Während wir mal diesen mal …